Schöne Weihnachtsmärkte bei uns

Das Hamburger Rathaus
 
Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus
Nachdem ich ja nun schon über den Striezelmarkt und den Erfurter Weihnachtsmarkt berichtet habe, will ich auch nicht vergessen, die heimischen Weihnachtsmärkte zu erwähnen.

Im Wochenblatt wurde berichtet über die Märkte in der Hamburger Innenstadt. Ich war da. Das Wetter war schneidend kalt. Der Markt vor dem Rathaus wird gepriesen als der einzige in Deutschland, über den Santa Claus im Schlitten hinwegschwebt. Das ist etwas Besonderes. Andererseits ist es in der Innenstadt oft übelst voll. Da spielt es auch nicht unbedingt eine Rolle, wenn man nicht warm genug angezogen ist und sich fühlt, als würde einem gleich etwas abfrieren.

Das Rathaus wird dieses Jahr grün angestrahlt, was sehr schön aussieht.
Über den Jungfernstieg ziehen sich ebenfalls Stände, an denen ich zitternd vorbei gezogen bin. Es ist ein schönes und weihnachtliches Bild. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Luxusstraße "Neuer Wall" ist jedes Jahr sehr schön.

Auch bei uns liegt Luxus und Elend eng beieinander. Wo es Weihnachtsmärkte gibt und viele Leute, da versuchen auch immer Bettler ihr Glück. Kein schöner Anblick, und deshalb haben sie vermutlich auch gute Chancen, ihr Tagessoll zu erfüllen.

Die Living Puppets kenne ich doch! Die wohnen bei mir gleich um die Ecke in Lohbrügge.



Die Mönckebergstraße ist auch festlich beleuchtet. Ein Weihnachtsmarkt reiht sich um die Petrikirche. Ein anderer auf dem Platz vor Karstadt. Weitere Stände stehen um den Mönckebrunnen, wo auch eine Weihnachtspyramide aufgebaut ist. Dann geht es weiter durch die Spitaler Straße bis fast zum Hauptbahnhof.

Von den Preisen war ich nicht sehr begeistert. Die Standmieten sind angeblich sehr hoch, und so erklären sich auch die Preise für Glühwein, Schmalzgebäck und gebrannte Mandeln. Für einen Becher Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kriegt man im Supermarkt zwei Liter Glühwein, den man dann allerdings selber aufwärmen muss. Schmalzgebäck gibt es beim Discounter nicht, und gäbe es das, wäre es nicht frisch und warm wie auf der Weihnachtsmeile.

Genau wie andernorts findet man allerlei Schnickschnack-, Glühwein- und Essensstände dort.

Bergedorf

Wer nicht so weit fahren möchte oder nicht totgetreten werden möchte, findet eine gute Alternative in Bergedorf. Die Stände ziehen sich durch die gesamte Fußgängerzone vom Lohbrügger Markt durch die Alte Holstenstraße über St. Petri & Pauli bis zum Sachsentor. Wie im letzten Jahr bleibt der Markt bis Jahresende bestehen.

Mit etwas Glück trifft man vielleicht sogar die Bergedorfer Königin der Texte.
Vor dem Bergedorfer Schloss gibt es wie im letzten Jahr den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Ein netter Anziehungspunkt. Kommt man zur richtigen Zeit, dann…

…dann erlebt man vielleicht, wie der Drache Feuer speit. Das tut er allerdings nicht ständig. Mich hat er immer nur mit seinen gelben Augen angefunkelt.
Der historische Weihnachtsmarkt ist zum Schutz des Rasens wieder mit Holzplanken gepflastert. Hoffen wir, dass diesmal der Rasen hinterher nicht wieder saniert werden muss.

In Bergedorf geht es etwas beschaulicher zu als in der Hamburger Innenstadt. Ich mag das. Man hat auch eine Chance auf einen Sitzplatz.
Das angebotene Glühbier habe ich mich noch nicht zu probieren getraut. Ich kann mir das gar nicht vorstellen.

Nun sollte eigentlich klar sein, wir Bergedorfer wissen auch, wie man sich stilvoll auf Weihnachten einstimmen kann.

Na dann: Frohe Weihnachten!
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