Textritterin des Monats Mai im "Textlabor Bergedorf"

Die Textritterin des Monats heißt Lyane Bornkessel

Gemütliche offene Lesebühne im BeLaMi - TextLabor Bergedorf
Hamburg: BeLaMi | Wenn in Bergedorf das TextLabor tagt, freuen sich die zahlreichen Besucher auf neue Überraschungen, denn Charlene Wolff und Niels Romeikat, die nun gemeinsam durch die Abende führen, lassen sich immer wieder etwas einfallen. Die bunt zusammengewürfelten Beiträge der Besucher haben Klasse, und nie weiß man vorher, was einem da geboten wird; nur dass es spannend, gemütlich und unterhaltsam werden wird.

Dass die offene Lesebühne beliebt ist, sieht man an der Zahl der Beiträge, wie auch daran, dass der Abend im BeLaMi trotz Sonnenschein und darauffolgendem Feiertag gut besucht war. Das Erfolgsrezept sind eine freie Bühne für eigene Texte, keine Themenvorgabe oder Wettbewerb und die Gestaltung der Abende. Für gute Stimmung sorgen die gemütliche Atmosphäre, der ansprechende musikalische Rahmen und nicht zuletzt die gelungene und humorvolle Moderation durch die Königin der Texte und den Komiker/Schauspieler.

Jeden ersten Mittwoch im Monat, wenn der offene Leseabend im TextLabor Bergedorf in der Kulturkneipe BeLaMi stattfindet, machen sich Besucher aus ganz Hamburg auf den Weg nach Bergedorf, um zuzuhören oder ihre eigenen Texte vorzulesen.

Den musikalischen Rahmen haben diesmal Luka Jorden (Gitarre) und Matthias Micklich (Klavier) gestaltet. Am 1. Juni 2016 werden es Chili und Honey sein, die bereits sehr viele Fans gewonnen haben. Es lohnt sich, den Termin schon mal im Kalender vorzumerken.

Die vielen literarischen Beiträge waren mal wieder zeitlich kaum alle unterzubringen, der Bedarf ist offensichtlich sehr groß. Wenngleich die Literatur in der Kulturszene nicht jene Beachtung findet, die sie verdient hat, findet sie im TextLabor ihre Bühne, wo experimentiert werden darf.

Ein Knüller ist jedes Mal die wortgewandte Zusammenfassung aller Beiträge durch den bundesweit bekannten und erfolgreichen Poetry-Slammer Arne Poeck. Manche Autoren sind bühnenerfahren oder haben bereits eigene Bücher veröffentlicht, andere stehen zum ersten Mal auf den Brettern, die die Welt bedeuten oder haben gar nicht die Absicht, Bücher zu schreiben. Der Mix macht's. Das Spektrum an Beiträgen reicht von sanfter Lyrik über mysteriöse Geschichten, autobiografische Texte, Comedy und Satire bis hin zu Betrachtungen aktueller Ereignisse und dadaistischem Wortsalat in Hochdeutsch und gelegentlich auch Platt. Wer mag, kann sich im BeLaMi auch kulinarisch verwöhnen lassen.

Zum Finale wird seit kurzem im TextLabor jeden Monat ein Beitrag gezogen und von der Königin der Texte Charlene Wolff zum Textritter "geschlagen". Diesmal war es eine Textritterin, und Charlene konnte stolz die Urkunde an Lyane Bornkessel überreichen – für die Damen mit Schrift in pink! Die Textritterin vom Mai hat gerade ihr Buch "Das Steh-auf-Weibchen" veröffentlicht, aus dem auch ihr Beitrag des Abends stammte.

Auch Cleo Nox, die im TextLabor aktiv ist, hat kürzlich einen interessanten Gedichtband herausgebracht. Kristina Klabes ist schon länger mit Gedichten unterwegs und auch bereits veröffentlicht. Andere schreiben für den Hausgebrauch und haben auch damit viel Erfolg bei den Lesungen.
Im TextLabor hat jeder eine Chance, und manche sind treue Besucher seit der Gründung vor mehr als 5 Jahren. Manches hat sich seitdem geändert, aber die bewährten Grundregeln sind gleich geblieben. Was einst klein begonnen hat und belächelt wurde, lebt und gedeiht prächtig und ist aus der Kulturszene Hamburgs nicht mehr wegzudenken.
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