Der neue Arbeitskreis in Lütau

Lütau: Lütau | Der neue Arbeitskreis Geschichtsfreunde Lütau, hat sich zur Aufgabe gemacht, sich mit der Stadtgeschichte auseinanderzusetzen, und alle dafür relevanten Informationen zusammenzutragen und zu archivieren. Die Aufarbeitung soll mit Hilfe von Kirchenbüchern, Stadtarchiven, Familienstammbüchern und im Idealfall durch regen Austausch von Informationen in Zusammenarbeit mit Geschichtsvereinen der Nachbarstädte, erfolgen. Stadtgeschichte ist immer ein spannendes Thema und viele kleine Informationen werden nach und nach, wie ein Puzzle, zu einem Gesamtbild zusammengesetzt.



Stadtgeschichte Lütau

Urkundlich zum ersten mal erwähnt wird die Gemeinde Lütau 1230. Verschiedene Eintragungen jedoch geben Hinweise darauf, dass die erste Siedlung Lütau schon wesentlich älter ist. Geht man vom ursprünglichen Namen des Dorfes aus, ( Lutowe - übersetzt " Dorf des wilden Mannes ), deutet das auf eine Gründung, slawischen Ursprungs, hin.
Auch die, heute noch vorhandenen Teile von Kirchen und Kapellen, sind einem wesentlich früherem Baudatum als 1200, zuzuordnen. Aus kirchlicher Sicht ebenfalls interessant, ist die Geschichte den ehemaligen Pilger-Weg betreffend, der im Mittelalter an verschiedenen Kapellen im Gebiet Lütau vorbeiführte.
Sehr geschichtsträchtig ist auch der historische Annenhof in Lütau, und das dazu gehörige Zugpferde-Museum. Zahlreiche historische Exponate in Dauer und Sonderausstellungen liefern eine Vielzahl, der schon erwähnten Puzzle-Teilchen.



Geografisches und witschaftliches Lütau

Aktuell primär aus landwirtschaftlichen Betrieben bestehend, hat die Gemeinde Lütau eine wechselvolle Handelsgeschichte hinter sich, die noch nicht lückenlos, nachvollziehbar dargestellt werden kann - eine weitere Aufgabe des neuen Arbeitskreises. Im Südosten Schleswig-Holsteins gelegen, war die Gemeinde nicht immer so ruhig und beschaulich, wie es aktuell erscheint.
Schon im Mittelalter an der so genannten Salzstraße gelegen, führten wichtige Handelswege durch Lütau. Das Salz, und andere kostbare Güter, wurden auf diesem Fracht-Weg transportiert, und so war das direkt an der alten Salzstraße gelegene Dorf, Treffpunkt für Händler aller Art.




Der Arbeitskreis Geschichtsfreunde Lütau möchte sich aber nicht ausschließlich mit der frühen Vergangenheit auseinandersetzen, sondert mit der kompletten Stadtgeschichte. Mit den traurigen Kapiteln der Weltkriege ebenso wie mit dem daraus resultierendem Thema der Flüchtlinge. Diese sorgten, zum Beispiel nach Ende des zweiten Weltkriegs, für eine Verdoppelung der Einwohnerzahl. Neue Existenzen, wirtschaftlicher und familiärer Natur, wurden gegründet und brachten neue Ideen und Gedanken ins Dorf.
Auch das Dorf-Wappen, die Familienchroniken alter Familien des Dorfes, die Geschichte der ansässigen Handwerksbetriebe, der Feuerwehr und des Schützenvereins sind spannende Themen für den Arbeitskreis. Der angestrebte Austausch mit entsprechenden Vereinen der Nachbarstädte, soll weitere Informationen aus dem Umfeld der Gemeinde bringen, und die Aufarbeitung der Geschichte voran treiben. Regelmäßige Treffen und gemeinschaftliche Aktionen sind ebenfalls vorgesehen. Die Internetseite eines befreundeten Unternehmers des Arbeitskreisgründers unterstützt die Arbeitskreisabende mit Knabbereien und anderen Leckereien für den Gaumen. Für nächstes Jahr ist eine eigene Internetseite geplant auf der neue Erkenntnisse veröffentlicht werden sollen.
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