BI-W-O sammelt Unterschriften

Informationsstand und Unterschriftensammlung der BI-W-O am Einkaufszentrum Fünfhausen.
Heute, am 3. September 2011, hat die Bürgerinitiative Windanlagen Ochsenwerder (BI-W-O) an einem Stand am Einkaufszentrum Fünfhausen die Bürger über ihr Anliegen informiert und Unterschriften gesammelt:
Der Senat der FHH beabsichtigt eine Erweiterung der Eignungsflächen für Windanlagen in Ochsenwerder im Flächennutzungsplan festzulegen. Dabei betragen die Abstandsflächen zu Einzelhäusern teilweise nur 300 m und zur Wohnbebauung am Elversweg und Ochsenwerder Elbdeich teilweise nur 500 m. Derzeit sind 7 Windenergieanlagen mit einer Turmhöhe von 100 bis 120 m und einer Gesamthöhe von 150 bis 180 m im Gespräch. Der Rotordurchmesser beträgt mindestens 100 m. Die heutigen Anlagen sind 70 m hoch. In Ochsenwerder würden durch die geplanten Anlagen erhebliche Belastungen, Probleme und Nachteile in Hinsicht auf die Gesundheit, Lebensqualität, Natur, Umwelt und Wirtschaft entstehen. Gegen eine vernünftige Nutzung der Windenergie und Planung von Windparks an geeigneter Stelle, hat die BI-W-O keine Einwände – schließlich lebt man in Ochsenwerder seit 20 Jahren ohne Protest mit 6 Anlagen. Die BI-W-O ist jedoch mit den neuen Planungen und der daraus resultierenden Bedrängung der Bevölkerung nicht einverstanden. Sie fordert 1500 m Abstand zur Wohnbebauung für neue Anlagen, wie sie auch in anderen Bundesländern üblich sind sowie 100 m Maximalhöhe einer neuen Anlage, die somit ohne Befeuerung errichtet werden kann.
Aktiv beteiligen sich derzeit rund 80 Mitglieder bei den Treffen der BI-W-O – gefühlt steht die große Mehrheit Ochsenwerders hinter ihnen. Das zeigt auch die Unterschriftensammlung. Zahlreiche Bürger haben die Anliegen und Forderungen der BI-W-O bereits unterschrieben. Allein heute sind mehr als 200 Unterschriften zusammen gekommen. Wer noch unterschreiben möchte, kann dies in der Apotheke in Ochsenwerder oder im Getränkemarkt Kolepp in Fünfhausen tun. Dort liegen weiterhin Unterschriftslisten aus.
Forderungen und Unterschriften sollen später der Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, übergeben werden.
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