„Na und?“ zum Kommentar der BZ von Kai Schiller am 2.4.2013

Preußisch korrekt lese ich morgens meine Bergedorfer Zeitung von vorn nach hinten.
Nach der Titelseite kommt Seite zwei dran und beginnt mit dem Kommentar.

Meist wird darin ein wichtiges Thema behandelt, beleuchtet,
von mehreren Seiten betrachtet.
Das lohnt sich dann auch zu lesen, um darüber nachzudenken.
Man kann sich mit dem Thema auseinander setzen,
kann die Meinung des Kommentartors mögen oder auch nicht.

Heute nun schreibt Kai Schiller
„Der HSV hat kein Herz“
und bezieht sich auf ein lausiges Fußballspiel,
bei dem ein Hamburger Verein in München eine 2:9 Klatsche gekriegt hat.

„Na und?“
Davon geht doch die Welt nicht unter.
Es gibt doch an diesem Osterdienstag wahrlich wichtigere Themen als das Ergebnis eines Fußballspiels.
Da sind „ausländische Ärzte gefragt“ –
„protestieren Tausende gegen Drohnen-Einsatz“ –
„fordert Bundestagspräsident Lammert höhere Diäten für Bundestagsabgeordnete“ –
„erhöht die Türkei den Druck im Streit auf Beobachterplätze beim NSU-Prozess“ –
„machen Familienunternehmen Front gegen die Steuerpläne von SPD und Grünen“.
Diese Themen sind auf der Seite 2 der BZ
unter der Überschrift „Politik und Meinung“ zu finden.

Doch der Kommentator verwendet auf Seite 2 der BZ viele Textzeilen
zu einem lausigen Ergebnis eines lausigen Fußballspiels.

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