Helferinnen und Helfer für die Initiative "Wir sind Reinbek - Unserer Stadt mit Flüchtlingen" gesucht

  Reinbek: 21465 Reinbek | Die Flüchtlingsinitiative „Wir sind Reinbek – unsere Stadt mit Flüchtlingen“ existiert nunmehr ein Jahr. Die Gruppe ist nicht nur in der Zahl, sondern auch an ihren Aufgaben gewachsen. So sind in dem einen Jahr feste Strukturen entstanden. Sicher ist noch nicht alles perfekt, aber es gibt jetzt einen Bereich „Begleitung und Kultur“, der die Flüchtlinge als erstes in Empfang nimmt und betreut, sowie die Sprachgruppe „Zwischentöne“, die neben der Vermittlung von Sprech- und Lesefähigkeiten auch die Vermittlung der hiesigen Kultur mit in den Unterricht mit einbezieht. Des Weiteren gibt es ein Internationales Frauencafé am Freitag, das Internationale Café jeden Donnerstag im JUZ und demnächst, alle 14 Tage, ein Näh Café, ein Internationales Café und eine Spielgruppe für Kinder im Ortsteil Neuschönningstedt. Daneben hat die Flüchtlingsinitiative zwei Fahrradwerkstätten, in denen die Flüchtlinge gespendete Fahrräder in Eigenregie aufarbeiten. Wichtig bleibt auch zu erwähnen die großartige Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes mit der Kleiderkammer. Dort packen in der Zwischenzeit, neben dem ehrenamtlichen Stamm-Team, auch die Flüchtlinge tatkräftig mit an. Ehrenamtlich versteht sich.
Wer mehr über die Initiative wissen möchte, der findet sie jetzt im Internet unter www.fluechtlingsinitiative-reinbek.de.
Die Gruppe „Begleitung und Kultur“ stellt derzeit die meisten Helferinnen und Helfer. Deshalb wurde begonnen, für die zum Teil weit auseinanderliegenden Ortsteile der Stadt Reinbek, eigene Ortsgruppen ins Leben zu rufen. Die Gruppe im Ortsteil Krabbenkamp existiert bereits am längsten und arbeitet vor Ort absolut eigenständig. Seit September gibt es zudem eine Ortgruppe „Begleitung und Kultur“ in Neuschönningstedt. Nun soll eine weitere Ortsgruppe für den Bereich Reinbek West, die u. a. die Flüchtlinge auf der Wiese hinter dem Freizeitbad betreuen soll, an den Start gehen. Es gibt hierfür schon einige Helferinnen und Helfer die buchstäblich in den Startlöchern stehen, aber es werden noch weitere Menschen gesucht, die sich für die Geflüchteten engagieren wollen. Die Arbeit soll auf möglichst viele Schultern verteilt werden, damit niemand am Ende ausgebrannt und überfordert ist. Ein Koordinator, für die jetzt selbstständig agierende Gruppe, wurde bereits gefunden.
Die Helferinnen und Helfer der Gruppe „Begleitung und Kultur“ sollen die Flüchtlinge am ersten Tag in Empfang nehmen, ihnen in den ersten Tagen eine Orientierungshilfe geben, zur Kleiderkammer begleiten und zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten aufzeigen. Des Weiteren unsere Neubürger auf unsere Treffpunkte im JUZ, beim Sport und im Frauencafé hinweisen. Wichtig ist, dass die Flüchtlinge schnell lernen, sich selbständig in unserer Stadt zurechtzufinden.
Auch wenn es manchmal mit der Sprache etwas hapert, viele der Flüchtlinge sprechen Englisch, aber die Verständigung geht manchmal auch mit Händen und Füßen. Diese Menschen sind für jede kleine Hilfe unendlich dankbar. Wichtig ist, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, sie als neue Mitbürger und Nachbarn wahrzunehmen, dann kann Integration gelingen.
Jeder Helfer und jede Helferin ist uns willkommen. Egal, wieviel Zeit sie mit einbringen können, oder an welcher Stelle Sie mitmachen möchten. Ob Sie die Flüchtlinge begrüßen oder betreuen möchten, unsere neuen Mitbürger mit zum Sport mitnehmen oder sich vielleicht zutrauen Deutschunterricht zu geben, denn Sprache ist der erste Schlüssel zur Integration, alles ist gleich wichtig.
Unter Umständen haben Sie selber einen Migrationshintergrund und sprechen eventuell die Sprachen Paschtu, Dari, Farsi, Kurdisch oder gar Arabisch, dann können Sie uns unendlich hilfreich sein. Es ist jedoch keine Bedingung.
Wenn Sie helfen wollen, dann nehmen Sie Kontakt auf unter: willkommen@reinbek.landsh.de
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