Doktorarbeit Annette Schavan -- zum Kommentar von Dr. Christoph Rybarczyk

Lesermeinung zum Kommentar
Abschminken
zum Thema Annette Schavan
von Dr. Christoph Rybarczyk in der BZ v. 7.2.2013


„Beckmesser“ nennt man die Menschen, die sich mit kleinkarierten Tiraden großen Themen nähern --- und wie ein Beckmesser benimmt sich auch der Akademiker Dr. Christoph Rybarczyk mit seinem Kommentar zur Doktorarbeit von Annette Schavan.

Zu jedem Doktoranten und seiner Doktorarbeit gehören doch auch ein Doktorvater und eine Prüfungskommission. Waren die denn seinerzeit alle doof? Haben die alle gepennt? Haben die sich 1980 etwa von dem damals „25-jährigen Fräulein Annette“ einfach einlullen lassen?

Wenn – wie berichtet – es stimmt, dass die Arbeit von Frau Schavan 1980 dem damals absolut wissenschaftlichen Standard entsprach; wenn die Meinung stimmt, dass man eine Doktorarbeit von 1980 nicht nach heutigen Maßstäben bewerten kann, dann frage ich:
Wo bleibt im Kommentar ein Generalangriff auf die damalige Prüfungskommission der Universität Düsseldorf? Wo bleibt der Gedanke von Verjährung? Wo bleibt der Gedanke „Im Zweifel für den Angeklagten“?

Wer sind eigentlich die unbekannten Auslöser, die jetzt genüsslich in den alten Akten wühlen?

In einem überparteilichen Blatt, wie es die Bergedorfer Zeitung sein will, muss dieser Fall von allen Seiten betrachtet werden. Andernfalls benimmt sich der Kommentator wie ein primitiver „Hau-druff“ und nicht wie ein kluger weiser Akademiker.
Dr. Christoph Rybarczyk sollte sich seinen Kommentar schlicht und ergreifend
einmal selber „abschminken“.
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