Eisangeln: Angeln bei Minusgraden

Eisangeln bedarf keiner Wissenschaft und ist für jeden Angler einfach zu erlernen
 
Vom Erfolg gekrönt macht das Eisangeln sogar in der Kälte viel Spaß
Viele Angelfreunde kennen das Problem: Im Winter müssen sie auf ihr Hobby verzichten. Dabei gibt es Länder die gerade die kalte Jahreszeit nutzen. So treffen sich Angler in Kanada, Finnland, Norwegen, Schweden und Russland Jahr für Jahr um Eisangeln zu gehen. Während Eisangeln, auch Eisfischen genannt, gerade in den USA an großen Seen praktiziert wird, findet die Methode des Eiangelns seit wenigen Jahren auch in der Schweiz, genaugenommen am Oeschinensee, großen Anklang.

Tipp: Ab dem 1. Januar bis Mitte März kann man am Oeschinensee Eisangeln. Hier besitzt die Eischicht eine dicke von etwa 30-50 cm. Bitte praktizieren Sie das Eisfischen nur an dafür vorgesehenen und geprüften Seen. Bei einer zu dünnen Eisschicht besteht Gefahr für die Angler.

Angelpraktik

Für das Eisangeln benötigt man wie der Name schon sagt Eis. Hier werden Fische aus zugefrorenen Meeren oder Seen durch Eislöcher gefischt. Dabei sind warme Gedanken, sowie eine spezielle Ausrüstung wichtig, damit das Eis nicht zur Gefahr wird.

Ausrüstung

Generell verwendet man für das Eisangeln eine wesentlich kleinere Angel als beim herkömmlichen Angeln. Für die Aufbewahrung der Schnur besitzt die Angel statt einer Haspel eine einfache Rolle. Meist gibt eine Feder oder ein weiches Stück Plastik dem Angler ein Signal im Falle eines Bisses. Essentiell für das Eisfischen ist der Eisbohrer. Diesen benötigt man um ein Loch, die sogenannte „Wuhne“, in das Eis zu brechen. Die Bohrer sind sowohl in motorisierten als auch in handbetriebenen Ausführungen erhältlich. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten welcher Bohrer für Sie geeignet ist. Zudem besteht die Möglichkeit Eisschichten bis 15 cm auch mit einem Pickel zu durchbrechen. Dies sollten Sie vor Antritt Ihres Angelausflugs bedenken. Neben dem Bohrer und dem Pickel ist auch die Wahl des Köders von großer Bedeutung. Im besten Fall kennen Sie das Gewässer und auch wie der Bestand der Fischarten sind, dementsprechend werden dann die Köder ausgewählt.

Tipp: In der kalten Jahreszeit nicht viel Lockfutter verwenden, denn hier gilt "weniger ist mehr"

Weiteres Zubehör

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Produkten sind Spikes beim Eisfischen ratsam. Diese sorgen für die Sicherheit des Anglers. Die Spikes sollten stets griffbereit beispielsweise um den Hals getragen werden. Falls das Eis unter dem Eisfischer brechen sollte, kann sich dieser mit Hilfe der Spikes aus dem Eiswasser befreien. Dabei rammt er die Spikes in den Eisrand und kann sich so aus dem Wasser ziehen. Zudem ist eine Eiskelle ratsam. Die Kelle besteht aus einen Gittergeflecht, mit welchem Eisstücke aus dem Eisloch entfernt werden können.

Fazit

Man muss im Winter nicht auf sein Hobby verzichten. Stattdessen kann man neue Varianten des Angelns erlenen und Eisfischen gehen. Wichtig ist hierbei neben der fachgerechten Ausrüstung vor allem geeignete Seen anzusteuern. Daher ist es ratsam sich vor dem ersten Eisangeln vom Fachmann beraten zu lassen und nicht selbst am See in der Nachbarschafft das Eisfischen auszuprobieren.
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