Richtig Fotografieren – Wie Sie tolle Bilder schießen

  Heutzutage gibt es für jedermann die Möglichkeit tolle Fotos zu schießen. Doch meistens reicht die Handykamera nicht aus, um seine Kreativität richtig ausleben zu können. Da es bereits für verhältnismäßig wenig Geld, sehr gute Kameras auf dem Markt, kann jeder, wundervolle und professionelle Fotos schießen. Doch nur eine gute Kamera heißt nicht gleich tolle Bilder, denn da gehört mehr dazu.

Die ideale Kamera

Nun ist zuerst die Frage, welche Kamera ist für digitale Fotografie geeignet. Worauf Sie achten sollten, wenn sie sich eine der günstigen Kompaktkameras besorgen möchten, ist das die Kamera eine CMOS-Technik besitzt, da die älteren CCD-Sensoren ein starkes Rauschen erzeugen. Eine gute und günstige Variante ist die Panasonic Lumix DMC-TZ72. Diese hat 16 Megapixel, macht gute Bilder und besitzt einen 60-fachen Zoom. Preislich liegt diese Kamera bei etwa 350 Euro.

Die Canon EOS 700D ist eine Spiegelreflexkamera die schon mehr zu bieten hat, aber auch knapp 200 Euro mehr kostet. Aufnahmen bei schwachem Licht meistert die Kamera ohne Probleme. Kameragehäuse und Objektiv lassen sich individuell anpassen und bieten dem Fotograf genügend Spielraum. Mit 18 Megapixeln und einem größeren Sensor fängt die Kamera mehr Licht ein und sorgt somit für ein rauschfreies Bild. Eine Serienbildfunktion ist ebenfalls integriert.

Dies sind allerdings nur Beispiele, welche Kamera zu Ihnen passt und ihren Anforderungen entsprechen und in Ihr Budget passen, müssen Sie selber herausfinden. Die Auswahl an Kompakt- und Spiegelreflexkameras ist groß und bietet für jeden das geeignete Objekt.

Richtig Fotografieren

Nun hat man sich also das Objekt der Begierde gekauft, doch wie damit umgehen? Einfach den grünen Modus einlegen und los? Die Kamera übernimmt alle Einstellungen für Sie doch wo bleibt der Spaß am Fotografieren? Erst wenn man selber die Kontrolle über die Blende und Co. übernimmt, macht das Fotos schießen richtig Laune.

P, A, S, M ?
Was ist das? Wussten Sie dass es außer der AUTO-Funktion auch noch andere Modi gibt? Ja tatsächlich können Sie viel mehr mit der Kamera anstellen als sie bisher dachte, allerdings nur, wenn Sie auch wissen wie. Der P-Modus steht für Programmautomatik. Die Kamera übernimmt hier die Kontrolle über Belichtung und Blende und liefert meistens gute Bilder. Auf A (englisch: Aperture), oder auch AV genannt, legen Sie die Blende fest, also wie viel Licht durch das Objekt auf die Linse trifft. Die Kamera wählt die dazu passende Belichtungszeit. Um einen unscharfen Hintergrund bei Sonnenlicht zu machen können Sie zum Beispiel die Blende auf F2,8 stellen. Mit dem S-Modus (englisch: Shutter Speed) machen Sie genau das Gegenteil zum A-Modus. Sie bestimmen hier die Belichtungszeit und die Kamera wählt die passende Blende aus. Wenn Sie schnelle Bewegungen wie einfrieren möchten können Sie zum Beispiel die Belichtungszeit auf 1/2.000 stellen. Wenn Sie die Bewegung einer Großstadt einfangen möchten, sollten Sie eine lange Belichtungszeit wie 1/3s wählen. Der Modus M lässt ihnen freien Bahn. Sie können sowohl Blende als auch Belichtungszeit individuell anpassen. Geeignet ist dieser Modus besonders für Nachtaufnahmen.


Wenn Sie schöne Bilder mit einer guten Kamera erstellen möchten, sollten Sie sich von dem AUTO-Modus verabschieden und versuchen selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Sie brauchen nicht viel Geld für eine Spiegelreflex-Kamera bezahlen um dann doch der Kamera alles zu überlassen. Probieren Sie verschiedene Modi aus und spielen Sie mit dem Licht. Es entstehen nicht nur tolle Bilder, sondern der Spaßfaktor und Aha-Effekt ist ebenfalls mit drin.
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