Im Frühling auf Hecht angeln

Das Hechtangeln ist unter Angelsteiger und Pros sehr beliebt, besonders wenn die Raubfische im Frühling wieder aktiv werden. (Foto: CalinPikeFishingPro / pixabay.com)
Die Laich- und damit Schonzeit des Hechts ist über den Winter. Dadurch sind die Raubfische im Frühjahr besonders hungrig, was den Saisonstart für die meisten Angler zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Raubfische sind im Frühling stark und aggressiv und damit eine willkommene Herausforderung für passionierte Angler.

Erfolgreiche Angelmöglichkeiten stehen bevor
Das Hechtangeln ist zu jeder Jahreszeit ein spannendes Erlebnis. Gerade jedoch im Frühjahr stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Angeltrip sehr gut. Doch geschenkt bekommt man bein Angeln auf Hecht natürlich nichts, daher gilt, dass Vorbereitung alles ist. Mit der richtigen Ausrüstung und dem bewusst gewählten Angelplatz, sollte es jedoch mit einem guten Fang klappen.

Worauf es beim Hechtangeln im Frühjahr ankommt

• Gut sind Wasserstellen, die nicht zu tief sind. Stellen in Ufernähe empfehlen sich daher. Denn hier wärmt sich das Wasser vergleichsweise schnell auf.
• Optimal ist es, wenn es an den Angelstellen auch Deckungsmöglichkeiten für die Fische vorhanden sind. Hechte mögen solche Hinterhalte und halten sich dort gern auf. Von dort aus begehen sie gerne ihre eigenen Raubzüge auf Beutefische und natürlich auch auf Angelköder.
• An einem solchen Hinterhalt, etwa einem Dickicht aus Pflanzen, kann beispielsweise ein Krautblinker eingesetzt werden, den man an dem Versteck vorbeizieht, um den Hecht zu locken. Nicht allein, wie man den Köder führt ist dabei wichtig, sondern auch, welches Tageslicht herrscht und wie die Sonneneinstrahlung ist. Reflektionen und Schattenspiele können für den Fisch sehr reizvoll sein bzw. ihn reizen und damit zum Angriff herausfordern.
• Wer besonders professionell an das Hechtangeln herangehen möchte, der kann auch die Wassertemperatur messen.
• Als Köder kann auch ein Effzett-Blinker verwendet werden. Diesen führt man in gemäßigtem Tempo durch das Freiwasser. Was ebenfalls zur Ausrüstung des Hechtangelns im Frühjahr gehört, sind Vorfächer. Passende Produkte können im Angelsportfachversand in großer Auswahl bestellt werden.

Gummiköder haben Pause

Wer im Winter auf Hecht angelt, nutzt meist gern Gummiköder. Diese sollten im Frühjahr jedoch Pause haben. Stattdessen kann man bevorzugt zu Ködern greifen, die sonst das Jahr über eher vernachlässigt werden. Ein Griff in die Wobblerkiste kann erfolgsversprechend sein, zum Beispiel nach dem Zam-Wobbler. Flach- und Freiwasserköder machen sich sehr gut zum Angeln auf Hecht im Frühjahr. Und auch Jerkbaits sollten in einer gut sortierten Angelbox nicht fehlen.

Auch die Farbe spielt eine Rolle

Was neben der Art und der Führung des Köders ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, ist dessen Farbe. Das Frühjahr und das Leben, das damit einhergehend wieder in die Natur zurückkehrt, sind eigentlich wie gemacht für das Ausprobieren der Farbvielfalt, die der Fachhandel für Angler bereithält. Doch erfahrene Angler berichten immer wieder darüber, dass der Hecht gerade im Frühjahr eine sehr einseitige Präferenz aufweist, was die bevorzugte Köderfarbe angeht. Mit Aufmachungen im hechtähnlichen Design kann man durchaus seine Erfolgschancen erhöhen. Ob dies mit einer besonderen Aggression gegenüber den Artgenossen zusammenhängt, sei dahingestellt. Was letztlich zählt, ist der Erfolg beim Anbiss. Ebenfalls gute Ergebnisse sollen sich mit silbrig-farbenen Ködern erzielen lassen. Bei sehr klarem Wasser lassen sich dadurch reizvolle Effekte erzielen, die beinah wie kleine Lichtblitze wirken und eine große Anziehungskraft auf die Hechte haben. Wer besonders früh oder auch besonders spät am Tag angelt, der kann auch zu fluoreszierenden Farben greifen.

• Tipp: Die Köder müssen auch nicht zu groß sein. Gerade im Frühjahr wird der Hecht vor allem von eher zierlicher Beute angezogen.

Fazit
Ein Köder bringt natürlich nur etwas, wenn auch eine passende Rute inklusive Rolle und Schnur vorhanden ist. Für das Frühlings-Hechtangeln empfehlen sich Ruten mit einer maximalen Länge von 2,40m. Das Wurfgewicht sollte zwischen 20 und 80 Gramm liegen. Gegenüber der stationären Rolle ist die Baitcast Multirolle empfehlenswert für ein verbessertes Handling. Zudem lässt sich hier auch die Schnur wesentlich kontrollierter stoppen.
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