700 Euro für Gut Lanken

Barbara Hollmann (2.v.li.) nimmt die 700-Euro-Spende von Karin Steffen (Mode Treffpunkt), Jürgen Karsch (Fotostudio Synthana), Bauunternehmer Günter Studt, Manfred Hennings (Born-Gruppe), Martina Böse (Elektro Kubelke) und Bärbel Raithel (Seniorenresidenz St. Franziskus) entgegen (v.li)
Schwarzenbek. „So viel Geld hat man selten in der Hand“, sagte Barbara Hollmann, Werkstattleiterin der Lebens -und Arbeitsgemeinschaft „Gut Lanken“. Die „aktiven Einzelhändler“ der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek überreichten ihr am Freitag im Briefumschlag eine Spende von 700 Euro, die auf dem Narzissenfest im März zustande kam. Der Bauunternehmer Günter Studt, die Unternehmensgruppe Born, Jürgen Karsch vom Fotostudio „Synthana“ und Ulrike Wedemann, Inhaberin des „Mode-Treffpunkt“ in der Passage erwirtschafteten die Zuwendung mit ihren Aktionen während des Narzissenfestes. „Dafür sind wir sehr dankbar. Wir werden das Geld für unser Vorhaben, das alte Amtsgericht an der Compestraße auszubauen, verwenden“, sagte Barbara Hollmann.
Das Gut Lanken, das sein Domizil in Elmenhorst hat, kaufte dem Justizministerium das seit 1965 unter Denkmalsschutz stehende Gebäude im letzten Jahr ab und will dort jetzt einen Hofladen, eine Café mit Garten und 16 Appartements einrichten.
Die Planungen und Vorbereitungen dafür haben begonnen und bis zum Herbst 2013 soll alles fertig sein. Der Hofladen und das Café werden aber schon früher eröffnet. 1,9 Millionen Euro will das Gut Lanken durch einen Kredit aufbringen. Zudem ist das Vorhaben ein „Leuchtturmprojekt“ der „AktivRegion Sachsenwald-Elbe“ und wird mit 202 500 Euro unterstützt. Das Gut bietet Menschen mit Behinderungen ein Zuhause und Arbeit in der hauseigenen Gärtnerei, der Landwirtschaft, in der Holzwerkstatt, im Hofladen und dem Hofcafé. Dort gibt es für sie 80 Arbeitsplätze und 40 Wohnplätze.
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