Der leckerste Kartoffeleintopf kam aus Reinfeld

Wer einen Kürbis mit lustigem Gesicht haben will, muss sich abmühen. Mareike Schröder hilft Sebastian Stindt beim Verzieren seines Kürbis’ auf dem Wochenmarkt.
Schwarzenbek (rz) Um Kartoffeln und Kürbisse drehte sich das Wochenende in Schwarzenbek. Auf dem Markt lockten am Sonnabend die Händler mit dem Kürbisfest. Hunderte Besucher nutzten das schöne Wetter am Sonntag für einen Bummel zum Kartoffelfest am vierten verkaufsoffenen Sonntag.
In der Lauenburger Straße hatten schon am Vormittag die DRK-Verpflegungsgruppen aus Börnsen, Reinfeld und Schwarzenbek ihre Feldküchen in Betrieb und wetteiferten beim Kartoffeleintopf-Wettbewerb um den Pokal der „Aktiven Einzelhändler“ der Wirtschaftlichen Vereinigung Schwarzenbek (WVS). Die Gruppe aus Reinfeld kochte Kartoffelsuppe mit Steckrüben, Mohrrüben, Porré, Speck, Zwiebeln, Kabanossi und Fleischbrühe. Die Börnsener warben mit dem klassischen Gericht aus mehligen Kartoffeln, Suppengemüse, Fleischwurst, ausgelassenem Speck und Muskat um die Gunst der Besucher. Die Schwarzenbeker Feldköche verwendeten Kartoffeln, Hackfleisch, rote Beete und roten Traubensaft für ihre Suppe. 700 Besucher stimmten mit ihrem Kreuzchen auf den Stimmzetteln ab, welche Suppe die leckerste war. Den großen Pokal „Beste Kartoffelsuppe 2012“ überreichten Stefan Fehrmann, Geschäftsführer des DRK Schwarzenbek und Bürgermeister Frank Ruppert an die Feldköche aus Reinfeld. „Dieser Eintopf war wirklich sehr lecker und wärmt richtig durch “, fand Ruppert. Die nächste Aktion der WVS ist das Lichterfest am Freitag, 16. November. „Wir wollen es mit einem Feuerwerk beenden und finanzieren es unter anderem mit dem Verkauf von Kalendern“, sagte Uwe Krützmann, Sprecher der „Aktiven Einzelhändler“. Der Kalender zeigt Gemälde mit Schwarzenbeker Ansichten, die der Maler Bruno Studt aus Schwarzenbek schuf. Er ist ab heute in vielen Geschäften für 5 oder 10 Euro zu haben. „Jeder soll den Betrag geben, den er geben möchte“, sagte Krützmann.
Auf dem Wochenmarkt durften sich Besucher aus einer großen Kiste mit Kürbissen kostenlos bedienen. Die Kinder schnitzten in Riesenkürbisse lustige Gesichter. An den Gemüseständen gab es auch weniger bekannte Sorten wie den „Turban“, der sich zum Füllen und Backen eignet oder den „Aladin“, der im Ofen gebacken und anschließend ausgelöffelt wird und den „Roly Poly“, der sich auch für Kuchen und Konfitüre eignet. In Deutschland werden etwa 200 Kürbissorten gehandelt, weltweit gibt es 850.

Bild: Wer einen Kürbis mit lustigem Gesicht haben will, muss sich abmühen. Mareike Schröder hilft Sebastian Stindt beim Verzieren seines Kürbis’ auf dem Wochenmarkt.


Bild: Feldkoch Dirk Litzenroth und sein Team des DRK Reinfeld bekommen den Pokal „Beste Kartoffelsuppe 2012“ von Stefan Fehrmann, Geschäftsführer des DRK Schwarzenbek.

Bild: Für den Druck der hübschen Taschen verwendeten Jette Holschbach, Emma Langnickel und Anna-Lena Burzlaff (von links) verschiedene Stempel aus Kartoffelhälften und Textilfarbe.
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