Fidele Müssener zeigen "Krusen Kram"

Die Sekretärin Kniesel redet Klartext mit ihrem Chef. Er draf auf keinen Fall seiner raffgierigen Frau eine Bankvollmacht geben.
Müssen (rz). Der Firmenchef Heiner Voss fühlt sich als hätte ihm jemand Daumenschrauben angelegt, denn seine geschiedene Frau, die er noch liebt, zieht ihm für Kaufrausch und Spielhallenbesuche die Tausender aus der Tasche zieht. Der Pumpenhersteller ist blank und ausgerechnet in dieser Situation nervt auch noch der Erfinder Rudi Wenzel. Er hat ein Gerät konstruiert, mit dem man aus Hirnströmen die Gedanken lesen kann. Die bahn brechende Erfindung soll nun die angeschlagene Pumpenfabrik retten.
In dem plattdeutschen Stück „Krusen Kram“ von Helmut Löwenstein, das der Theaterverein „De fidelen Müssener“ ab heute aufführt, geht es drunter und drüber.
Der Forscher und Entdecker Rudi Wenzel, gespielt von Uwe Bienasch, erzählt allen, er habe schon bei der Nasa gearbeitet. Seine bisherigen Erfindungen wie eine Frühstückseimaschine und ein Ein-Mann-Fluggerät endeten allerdings in einem Desaster. Wenzels Erfindungen landeten im Schrott oder wurden als Grill umfunktioniert. So ist der Firmenchef Voss (Hans Baumann) hin- und her gerissen zwischen der miesen Lage seiner Firma, der Aussicht auf einen soliden Auftrag von der entzückenden Fabrikantin Brigitte von Möhlenhoff (Heike Schmoldt), seiner schicken Ex-Frau Edith (Iris Boß) und der Aussicht auf den ganz großen Durchbruch mit der Erfindung, über die die ganze Welt staunen wird. Dann lockt auch noch der Bürgermeister (Thomas Schmidt) mit Fördergeldern und eine Reporterin (Uta Brandt) kündigt den sensationellen Gedankenleseapparat schon in der Presse an. Sind etwa die Warnungen der resoluten Sekretärin Kniesel (Monika Bley) berechtigt oder geht mit dem Apparat, der ausgiebig getestet wird, doch noch alles gut?
Die Zuschauer können es heute bei den Aufführungen im Saal des Landgasthofes Lüchau, Dorfstraße 15, erleben. Sie sind am 7., 9., 14., 17., 21., 23., 24., 28. und 30 November um 20 Uhr und am 18. und 25. November um 19 Uhr. Die Karten für acht Euro gibt es nur im Vorverkauf bei Schreibwaren Pappert, Lauenburger Straße 10a in Büchen und im Salon M, Schwarzenbeker Straße 2 in Müssen. www.fidele-muessener. de
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