Große Klänge in kleinem Rahmen: Sinfonietta Bulgaria spielte für die Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek

Viktor Ilieff führt durch das Konzert
Wie klein kann ein Sinfonieorchester sein? Das Orchester „Sinfonietta Bulgaria“ gastierte unter der Leitung von Viktor Ilieff in Schwarzenbek – und viele Schülerinnen und Schüler der vierten und fünften Klassen sowie des Wahlpflichtkurses Musik konnten zum ersten Mal ein Orchester aus nächster Nähe hören und sehen.
Das Besondere der „Sinfonietta Bulgaria“ ist die Beschränkung der Instrumentenzahl auf ein Minimum: Zwanzig Musiker reichen aus, um eine sinfonische Klangfülle zu erzeugen. Einzig die Blechbläser werden auf das Horn reduziert.
Fast wie im Unterricht fragte der Dirigent die Viertklässler über ihre Kenntnisse der Instrumente ab – und viele konnten ihr Wissen unter Beweis stellen. In sieben kleinen Stücken von zumeist jungen, zeitgenössischen Komponisten spielten die Musiker den Dynamikunterschied von leisesten Stellen bis zum Fortissimo voll aus und erweckten den Eindruck einer großen Orchesterbesetzung. Madita meinte: „Mir gefällt es, dass das Orchester auch ohne Verstärker sehr laut ist!“
Jakub bewunderte die Beweglichkeit des Dirigenten und wie die Spieler darauf reagiert haben. Viktor Ilieff dirigierte auswendig und führte durch das Konzert. Dabei zeigte er viel Geduld mit den jungen Zuhörern, wenn deren Konzentration nachzulassen drohte …
Zum Schluss gab es dann noch eine Überraschung: Mit der Tupan, einer Rahmentrommel aus dem Balkan, wurde ein Orchesterstück mit einem folkloristischen Instrument angereichert.
Ermöglicht wurde die Teilnahme an diesem ganz besonderen Konzert auch dank der Unterstützung durch den Schulverein Berliner Straße e.V.
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