Grundschule Müssen als digitale Modellschule ausgezeichnet

  Zwölf Schulen des Landes Schleswig-Holstein wurden heute (28.5.2015) als Sieger des Wettbewerbs "Lernen mit digitalen Medien" ausgezeichnet, darunter die Grundschule Müssen als einzige Schule des Kreises Herzogtum Lauenburg.

Die Grundschule Müssen setzt schon seit Jahren Computer im Unterricht ein. In jedem Klassenraum stehen drei bis vier PCs, die nun seit einem Jahr durch eine interaktive Tafel und durch Tablets ergänzt werden. Zusammen mit den traditionellen Medien sowie den Materialien der Deutsch- und Mathewerkstatt werden die digitalen Medien regelmäßig eingesetzt. Als selbstverständliches Arbeitsmedium sollen vor allem Tablets die bestehenden vielfältigen Lernumgebungen ergänzen. So sollen alle Kinder selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten lernen und im Rahmen der Inklusion eine effektive individuelle Förderung erhalten.

Bei der Preisverleihung in Kiel gratulierte Bildungsministerin Britta Ernst den Preisträgern und sagte: „Die digitale Zukunft hat längst begonnen - Schule muss da mithalten. Wir wollen, dass unsere Kinder in der Schule die Kompetenzen und Motivation für ein lebenslanges Lernen vermittelt bekommen, dass sie neugierig auf die Welt des Wissens werden. Deshalb ist das digitale Lernen ein Schwerpunkt unserer Arbeit.“
Eine Jury aus externen Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein hatte aus den Bewerbungen zwölf Preisträger gewählt, auf die das Gesamt-Preisgeld von 200.000 Euro verteilt wird.
„Digitales Lernen fängt schon in der Grundschule an.“ Auffallend seien die unterschiedlichen Ansätze der Bewerber-Schulen gewesen. „Hier zeigt sich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, mit digitalen Medien den Unterricht und das Lernen zu gestalten - gerade auch im Sinne einer besseren individuellen Förderung des einzelnen Kindes“, sagte Ernst.
Anhand von sechs Kriterien - pädagogisches Konzept, technisches Konzept, Reichweite, Zeitplan, Nachhaltigkeit und Unterstützungsbedarf - hat die Jury dann ihre Auswahl getroffen."
Die Jury bestand aus folgenden Fachleuten:
Prof. Dr. Heidrun Allert, Abteilung Medienpädagogik/Bildungsinformatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Prof. Dr. Christian Filk, Seminar für Medienbildung an der Europa-Universität Flensburg
Nico Lumma, Freier Berater im Bereich digitale Entwicklung
Hans Joachim Beckers, IHK Schleswig-Holstein
Hartmut Karrasch, Sachgebietsleiter E-Learning, Digitale Online-Medien, IQSH
Thore-Olaf Kühn, Sachgebietsleiter IT-Beratung und Schulung, Landesnetz Bildung, IQSH
Dr. Gesa Ramm, Abteilungsleiterin Schulentwicklung und IT-Medien, IQSH

Die ausgewählten Schulen:
Berufsbildungszentrum Rendsburg-Eckernförde Rendsburg Berufsschule Rendsburg-Eckernförde
Regionales Berufsbildungszentrum Technik Kiel Kiel Berufsschule Kiel
Peter-Härtling-Schule Schleswig Förderzentrum Schleswig-Flensburg
Goethe-Gemeinschaftsschule Kiel Kiel Gemeinschaftsschule Kiel
Freiherr-vom-Stein-Schule Neumünster Gemeinschaftsschule Neumünster
Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule Bad Schwartau Gemeinschaftsschule Ostholstein
Emil-Nolde-Schule Bargteheide Bargteheide Grundschule Stormarn
Hermann-Löns-Schule Ellerbek Ellerbek Grundschule Pinneberg
Grundschule Müssen Müssen Grundschule Herzogtum Lauenburg
Helen-Keller-Schule (mit Föz) Wahlstedt Grundschule Segeberg
Auguste-Viktoria-Schule Flensburg Gymnasium Flensburg
Stormarnschule Ahrensburg Gymnasium Stormarn
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