Hochwasser in Lauenburg als Thema bei internationalem Wettbewerb - „We aRe One“ will weitere Erfolge!

Der "Rufer" rief - und die Roboter-AG kam nach Lauenburg, um sich auf den kommenden Wettbewerb vorzubereiten.

Nach dem europaweit erfolgreichen Abschneiden bei der FIRST LEGO League will die Arbeitsgemeinschaft „We aRe oNe“ der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek auch in diesem Jahr unter die Besten kommen.

Das neue Motto für den aktuellen Lego-League-Wettbewerb lautet „Naturkatastrophen“. Wir haben uns – auch aus aktuellen Gründen – für das Thema Hochwasser entschieden.
Deshalb fuhren wir am 23.05.2013 mit zehn Mitgliedern unter der Führung von Reinald Weber nach Lauenburg. Gegen 12:00 Uhr trafen wir am Amt für Stadtentwicklung in der Heinrich-Ostwold-Halle ein.
Reinhard Nieberg, der Leiter des Bauamts, hielt extra für uns einen Vortrag über die Hochwasser der Elbe. Er stellte uns viele Methoden vor, mit denen man Hochwasser eindämmen kann, z.B. Sandsackbarrieren, Pumpen und moderne Plankensysteme.
Nach diesem Vortrag spielten wir „SchaVis – das Jahr der Fluten“. Dieses Spiel über Hochwasser erklärt etwas über Schutzmaßnahmen bei allen möglichen Überflutungen am Beispiel eines Einfamilienhauses. Man kann es unter www.hochwassermanagement.rlp.de herunterladen und spielen.

Anschließend machten wir einen Rundgang durch die Altstadt. Frau Wolf-Junge vom Technischen Hilfswerk (THW) und Frau Manuel (Stadtentwicklungsamt) zeigten uns einige schöne, teils 300 Jahre alte Häuser, die noch bewohnt sind, darunter das schmalste Haus Schleswig-Holsteins. Wir sahen die Spuren der vergangenen Hochwasser an den Häusern durch Markierungen (2002: 8,40 m, 2011: 9,23 m) und auf den vielen Fotos, die die beiden Damen mithatten. Dabei erfuhren wir, dass der normale Pegel 5,50 m ist.

Die meisten Schäden gab es an Kellereinrichtungen, Heizungen, Stromkästen und vor allem an den Straßen. Das Wasser kam auch vom Elbhang, der 40 Meter hoch ist, und durch die Kanalisation, wodurch der Straßenbelag weggespült wird.

Wir haben an diesem Tag viel gelernt und sind froh, dass wir nicht an der Elbe wohnen!
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