SINUS-Auszeichnung für die Grundschule Müssen

Nach der Übergabe der Experimentierstationen hinten von links: Schulrat Eckhard Aleidt, Lehrerin Sarah Wick, Lehrerin Walburga Pleus (mit Sinus-Schild), SINUS-Projektleiter Fritz Wimber, Schulleiterin Brigitte Wulf
 
Eltern und Kinder mit ihren selbst gebauten Stationen
In einer kleinen Feierstunde überreichten Schulrat Eckhard Aleidt sowie SINUS-Projektleiter Fritz Wimber unserer Schule ein Sinus-Schild für die besondere Förderung der Naturwissenschaften und der Mathematik.
Am gleichen Tag erhielten neben unserer Schule auch die Weingartenschule Lauenburg und die Dalbekschule in Börnsen als erste Schulen im Kreis Herzogtum Lauenburg diese Auszeichnung.
„Guter mathematischer und naturwissenschaftlicher Unterricht in der Grundschule ist die Voraussetzung für ein längerfristiges Interesse an diesen Fächern“, ist Schulrat Eckhard Aleidt überzeugt. Hier müsse die Leidenschaft der Schülerinnen und Schüler geweckt werden. „Mit SINUS kommen wir weg vom trockenen, reproduzierenden Lernen hin zu einem effektiven, entdeckenden Lernen“, sagte er. „Mit SINUS kommen wir aber auch weg von der Lehrkraft als Einzelkämpfer. Denn einen wesentlichen Erfolgsfaktor sehe ich darin, dass die Lehrkräfte gemeinsam den Unterricht entwickeln“, betonte er. Er freue sich sehr, dass nun auch drei Grundschulen aus dem Kreis Herzogtum-Lauenburg ausgezeichnet werden. „Ich danke den Kolleginnen und Kollegen, die SINUS an ihren Schulen so engagiert mit Leben füllen und der Koordinatorin Anne-Katrin Püst ganz herzlich. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder weiterhin von diesem Engagement profitieren werden und andere Schulen von der hier geleisteten Entwicklung“, sagte Aleidt.
„Diese Auszeichnung erhalten nur SINUS-Grundschulen, bei denen SINUS in die aktive Arbeit aller Lehrkräfte integriert ist und die Lehrkräfte sich kontinuierlich mit Lehrkräften anderer Schulen in SINUS-Sets intensiv über ihren Unterricht austauschen“, erläuterte Fritz Wimber die Auszeichnungskriterien.
„Seit 2007 nimmt die Grundschule Müssen am SINUS-Projekt teil. 2008 wurde die Mathewerkstatt eingerichtet, 2012 wurden Stationen der Mini-Phänomenta aus Flensburg ausgeliehen, um nur zwei große Projekte zu nennen, die dank meiner engagierten Kolleginnen umgesetzt werden konnten“, sagte Schulleiterin Brigitte Wulf. Man freue sich, Eltern und Sponsoren gefunden zu haben, die für die Schule Stationen der Mini-Phänomenta nachgebaut beziehungsweise finanziert hätten. Sie würden heute offiziell überreicht und stünden dank der guten Zusammenarbeit mit der Dalbek-Schule in Börnsen und der Weingartenschule Lauenburg nun einmal jährlich den Schülerinnen und Schülern aller drei Schulen zur Verfügung. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Kolleginnen weiterhin mit so großem Engagement am SINUS-Projekt mitarbeiten, Fortbildungen besuchen, neue Ideen ins Kollegium tragen und Sponsoren finden. Vor allem aber, dass sie die Schülerinnen und Schüler für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht begeistern, sie individuell fördern und sie an Wettkämpfen wie der Mathematikolympiade und dem Känguru-Wettbewerb teilnehmen lassen“, nannte sie ihre Vorstellungen für die Zukunft. Im Namen des Schulverbandes und des Kollegiums danke sie vor allem den Lehrkräften Walburga Pleus und Sarah Wick ganz herzlich für deren Einsatz in den letzten fünf Jahren.
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.