Soziales Lernen in der Praxis: Gemeinschaftsschule zeigt Einsatz für indische Patenkinder

Flohmarkt für den guten Zweck

Der Wahlpflichtkurs (WPK) „Soziales Lernen“ der Grund- und Gemeinschaftsschule Schwarzenbek war mit einem Flohmarkt erfolgreich im Einsatz für die indischen Patenkinder.


Die Schülerinnen und Schüler des von Renate Günther geleiteten Kurses holten ihre alten Spielzeuge, Bücher o.ä. aus ihrem Keller und sammelten weitere Verkaufsgegenstände. Das Geld, das eingenommen wurde, spenden sie ihren Patenkindern aus Indien.

Vorbereitung

Die Vorbereitungen begannen schon lange vor dem Flohmarkt. Angefangen hat es an der Weihnachtsfeier des WPK, denn dort haben wir Ideen für den Flohmarkt gesammelt und schon einmal erste Objekte zusammengetragen. Dann wurden die Plakate angefertigt und es wurde ein Plan erstellt, welcher Schüler zu welcher Uhrzeit auf dem Flohmarkt sein sollte. So waren ab 8 Uhr immer vier Schülerinnen und Schüler eine Stunde eingeteilt. Ein Team bestand aus einem Kassenwart, zwei Aufpassern und einem Berater. Dann wurden noch einige Ideen vorgeschlagen, wie Muffins backen und verkaufen oder Musik hören. Die Idee mit den Muffins wurde angenommen, die Musik wurde jedoch abgelehnt. Josephina und Andrea haben sich freiwillig für die Muffins gemeldet und diese gebacken.

Umsetzung

Am Samstag um 8 Uhr morgens traf sich schon die erste Gruppe zum Aufbauen und Dekorieren. Die jeweilige Gruppe hatte auch ihre eigenen Sachen zum Verkaufen mitgebracht. Die Tische wurden schon bei der ersten Gruppe sehr voll, was viel Kundschaft bedeutete. Manchmal hat sich die Gruppe aufgeteilt: Dann blieben zwei Leute am Stand und die anderen zwei nahmen sich ein Plakat und liefen damit über den Flohmarkt und durch den Supermarkt. Es kamen immer mehr Leute, einige davon haben viel gekauft oder auch etwas dazugetan. Doch die Tische wurden nicht einmal leer, sie sind immer mit den Waren der nächsten Gruppe aufgefüllt worden. Manche Schülerinnen und Schüler sind länger geblieben, um die nächste Gruppe zu unterstützen. Während die einen über den Markt rannten oder an dem Stand blieben, haben sie Muffins verkauft. Einige Kunden wollten sogar das Rezept für die Muffins kaufen.

Meinungen

Ich habe einige Schüler gefragt, wie es ist, einmal selbst als Verkäufer hinter dem Stand zu stehen. Die meisten sagten:
„Es macht Spaß und wir haben das auch noch nie vorher gemacht. Manchmal lernt man auch etwas von den Kunden. Aber wir hätten nicht gedacht, dass das Verkaufen so viel Spaß machen kann, also man lernt viel dazu.“
Am Ende war nicht mehr viel auf den Tischen und das zeigte, dass der Verkauf gut gelaufen ist! Insgesamt nahmen wir rund 200 Euro ein, die für die Berufsausbildung unserer Patenkinder gedacht sind.
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