Sierre ist eine Reise wert!

Schnee, so weit das Auge reicht!
 
Begrüßung durch den Schulchor

WPUs und Klasse 10c in der Schweiz



Anfahrt und Ankunft in Sierre
Am Freitag der letzten Vorhabenwoche starteten die WPUs Gestalten und Französisch mit Frau Schickes Klasse und mir um 5 Uhr morgens am Schwarzenbeker Bahnhof. Natürlich freuten sich alle, aber der Großteil konnte es nicht zeigen, da die Müdigkeit siegte. Wir nahmen den Regionalzug nach HH-Hauptbahnhof wo wir dann erstmal noch eine gute Stunde auf unseren Zug nach Basel-Hauptbahnhof warten mussten. Zu dieser Zeit war der Hauptbahnhof ziemlich leer und man konnte überall hingehen, ohne sich anstellen zu müssen.
Nach einer guten Stunde traf dann auch unser Zug ein, ein richtig schöner ICE. Alle waren an Bord und alle Koffer natürlich auch. Und ja, die Lehrer vergaßen wir auch nicht. Obwohl die Sitzplätze vorher gebucht und verteilt waren, fanden wir unsere Plätze doch nicht auf Anhieb. Nach gut 20 Minuten saßen dann schließlich alle und die anderen Fahrgäste hatten endlich ihre Ruhe.
Es fühlte sich so an, als ob wir die ganze Zeit hielten und fuhren, anhielten und weiterfuhren. Die Zeit verging aber einigermaßen schnell. Wir hörten Musik, spielten Karten, unterhielten uns, und einige versuchten zu schlafen. So, jetzt mussten wir irgendwo aussteigen und umsteigen Was passierte? Nach ein paar Verzögerungen und Problemen bei Mitschülern, verpassten wir schließlich unseren Anschlusszug in Basel und mussten eine halbe Stunde warten. Und dieser Zug war der absolute Horror, da kein einziger Sitzplatz mehr vorhanden war. Niklas und ich parkten mit unseren Koffern in der Toilette. Auch nicht allzu lang, da so ein netter Typ auf Klo musste. Nach ein paar gefühlten Stunden (eine Stunde) kamen wir dann in Bern an, wo wir unsere Koffer abgeben und verstauen konnten. In Bern gingen wir alle zusammen durch die Altstadt, sahen uns zwei Braunbären an, sahen ein wenig nach Klamotten und machten tolle Fotos.
Wir holten unsere Koffer und fuhren weiter bis nach Sierre. Da war es dann 21.30 Uhr und wir alle völlig übermüdet im Dunkeln auf dem Weg zum Bunker, wo wir die Woche übernachten durften. Der Bunker hatte einen kleinen Vorraum, einen großen Essensraum mit großen Tischen und Stühlen, eine Küche, drei Schlafräume (je einen für Jungen, Mädchen und Lehrerinnen) und ein gemeinsames Badezimmer mit 11 Waschbecken, 6 Duschen und 4 Toiletten. Die Aufteilung war schnell klar! Die ersten beiden Klos gehörten den Mädchen und die hinteren den Jungs.
Schluss an diesem Tag war dann doch schon am nächsten Tag um 1.00 Uhr.

Unsere Erlebnisse in der Schweiz
Nachdem wir am ersten Tag bis 7.00Uhr schlafen durften, frühstückten wir alle gemeinsam und machten uns früh schon auf den Weg nach Zermatt zum Matterhorn. Dort machten wir atemberaubende Fotos, da wir tolles Wetter hatten. Aber wir wurden gewarnt! Von sonnig wurde es ganz schnell bewölkt, und nach 20 Minuten konnten wir dann fast gar nichts mehr sehen. Doch das „Highlight“ an diesem Tag war, als wir uns eine kleine Stärkung im Restaurant kaufen wollten und am Ende dann für eine ganz normale Suppe mit zwei Stücken Brot umgerechnet 10€ bezahlten. Josh war auch noch so intelligent und bestellte sich ein Schnitzel mit Pommes. Tja, da kann man schnell mal für ein Fritteusen-Schnitzel rund 40€ bezahlen. Aber der Tag war sowieso schön, da der HSV gewann! Alle waren happy, vor allem Tonia.
Am Tag darauf folgte für mich persönlich der schönste Tag: Es ging zum Rodeln! Doch vorher mussten wir alle eine kleine, aber sichere Hürde überstehen – die Gondel! Man konnte mir im Gesicht ansehen, welch große Angst ich davor hatte. Ja, aber auch ich habe es überlebt. Wir gingen fast alle Rodeln und ich kann sagen, dass es unfassbar lustig, aber auch richtig gefährlich war. Ben stand auf einmal mitten auf der Bahn und Helge räumte ihn bestimmt mit 30 Km/h von der Rodelbahn. Nichts passiert, weiter ging es. Und auch hier gab es ein Restaurant, wo wir alle klitschnass etwas zum Mittag aßen. Der Großteil ein Schnitzel für 20 Franken, immerhin billiger als Joshs Schnitzel. Von da oben hatten wir auch eine tolle Aussicht.
Der vierte Tag war nicht so spannend. Wir gingen in die Schule und machten eine zweistündige Stadtbesichtigung mit ein paar Schülern aus deren Schule. Es war super Wetter und wir verbrachten den Rest des Tages am schönen Gerundensee mit unseren neuen Freunden aus der Schweiz! Die Sonne schien, die Musik war gut und alle hatten einen schönen entspannten Tag. Am Abend waren wir alle zusammen noch bei McDonald‘.
Am fünften Tag besichtigten wir ein Aluminiumwerk in Sierre. Unser Busfahrer, seine Frau und sein Hund kamen auch mit. Am nächsten Tag machten wir einen einstündigen Marsch zu einem Weinmuseum. Wir wurden von einer Frau rumgeführt, durften aber leider keinen Wein probieren. Es war dennoch lustig.

Am letzten Tag hatten wir noch einmal viel Freizeit, nachdem wir die Morgenvorstellung des Schultheaters besucht hatten. Meine Schulnote wäre eine 2+, weil das Theater super gestaltet wurde und alles gepasst hat!
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.