Erfolgreiche Registrierung-Aktion beim SC Wentorf

2. Herren SC Wentorf
Alle 16 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland die erschütternde Diagnose Blutkrebs; aber jeder Fünfte, der eine lebensrettende Stammzellenspende braucht, findet keinen passenden Spender. Um diese Situation zu verbessern, hat die 2. Fußball-Herrenmannschaft des SC Wentorf im Rahmen des Projekts "Fußballhelden - mein Club gegen Blutkrebs" der DKMS am 16./ 17.2. zu einer Registrierungsaktion aufgerufen.

Die gesamte Mannschaft ging vor, während und nach der Trainingseinheit als großes Vorbild voran: es wurde fleißig eine Minute rechts und dann eine Minute links die Wattestäbchen in der Wangeninnenseite auf- und abgerieben, um möglichst viele Zellen zu sammeln. Noch eben die Einverständniserklärung ausgefüllt, die Proben in einen Umschlag gelegt - so einfach kann man sich als potentieller Lebensretter bei der DKMS registrieren lassen. Selbst die Spieler, die an dem Abend nicht an der Trainingseinheit teilnehmern konnten, kamen extra zur Registrierung ins Sports vorbei. Hut ab und großes Lob! Außerdem zogen sie noch viele Freunde, Verwandte, Bekannte Spieler der 1. Fußball-Herrenmannschaft und Sportler benachbarter Vereine mit, so dass mit einigen Mitgliedern der Tischtennissparte des SC Wentorf und weiteren Interessierten aus Wentorf, Reinbek, Bergedorf, Börnsen, Dassendorf und Escheburg insgesamt 92 Personen an den beiden Tagen ihr Registrierungsset abgaben.

Was für eine großartige Anzahl! Da die Organisatoren die Materialien im Voraus bei der DKMS bestellen mussten und nicht mit einer so großen Zahl spontan interessierter Personen gerechnet hatten, musste leider sogar mehrere unverrichteter Dinge wieder nach Hause ziehen. Aber unter www.dkms.de kann sich jeder zu jeder Zeit online registrieren und dann zu Hause die Probe nehmen.

Und vielleicht wird es im kommenden Jahr eine weitere Registrierungsaktion des SC Wentorf geben, wenn auch die aktuelle B-Jugend-Mannschaft das passende Alter von 17 Jahren erreicht hat. Immer in der Hoffnung, dass dadurch wieder ein Patient mehr seinen zukünftigen Lebensretter finden wird.
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