Studieren nur für Reiche?

Bildung kostet Geld. Nicht jeder Abiturient kann sich auf dem ersten Bildungsweg für das gewünschte Studium entscheiden und so die Bildung genießen, die für sein Leben von Vorteil wäre und seinen Wünschen entspricht. Um das gewünschte Studium absolvieren zu können, ist ein gewisser finanzieller Background notwendig. Da das Studium zum erfolgreichen Abschluss viel Aufmerksamkeit fordert, haben Studenten die nebenbei jobben müssen oft geringere Chancen als ihre Mitstudenten, die finanziell von den Eltern unterstützt werden

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Der finanzielle Background entscheidet über den Bildungsgrad

Es gibt unterschiedliche Arten des Studiums. Der ursprüngliche Weg, bei dem das Studium direkt nach dem Abitur angestrebt und sich später auf den beruflichen Werdegang konzentriert wird, ist für viele junge Menschen ein Wunschtraum. Mit dem präsenten Hintergedanken im Kopf, dass das Bafög zurückgezahlt werden und ein Student somit schon im Alter von nicht einmal 20 Jahren Schulden machen muss, lassen sich viele Studienanwärter abschrecken und ziehen eine betriebliche Ausbildung vor. Da nicht jeder Interessent gleichermaßen den Anspruch auf unterstützendes Bafög hat, nimmt der Staat nicht selten schon die Entscheidung ab. Manche Studenten müssen ihre Fachbücher verkaufen, um etwas im Kühlschrank zu haben und wenigstens halbwegs menschenwürdig leben zu können. Ungewöhnliche Einkommensquellen gehören zum Alltag, es wird Blut gespendet und probandiert. Besonders in der Weihnachtszeit sind viele auf der Suche nach einem Zusatzeinkommen. Unter dieser Prämisse stellt sich die Frage, wer wirklich studieren und so eine berufliche Laufbahn nach seinen Vorstellungen anstreben kann. Im sicheren finanziellen Netz gut betuchter Eltern ist es einfach, die Arbeit noch ein paar Jahre zu verschieben und nach der Schule die Bildung fortzuführen.

Verschiedene Studienarten betrachten

Berufsbegleitende Fachstudien geraten immer mehr in den Fokus und werden von vielen Studenten als Alternative zum Vollstudium betrachtet. Hier verdient der Student Geld und studiert nebenbei im Block- oder Wochenend-Unterricht. Dadurch können die täglichen Ausgaben getragen werden. Doch viel ist nicht drin, deshalb verkaufen die Studenten verstärkt ihr Eigentum, welches sie in der wohlbehüteten Zeit bei den Eltern zulegen konnten. Jedoch bleibt diese Geldquelle begrenzt.

Ein höheres Stresspotenzial geht mit dem dualen Studium einher und auch die Wahl der Studiengänge zeigt sich begrenzt. Allerdings gibt der Lehrbetrieb nicht selten einen Teil an finanziellen Mitteln dazu, sodass der Student sich sicher fühlen und studieren kann. Fakt ist, dass ein Studium ohne finanziellen Spielraum kaum problemlos möglich ist.
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