Die Wahl eines CFD Brokers

CFD Handel
 
CFD Broker Wahl

Anders als bei reinen Aktienkäufen benötigen die Trader mit CFD-Trading nicht das ganze Kapital ihres Depots. Sie hinterlegen bei ihrem CFD Broker nur eine Sicherheitsleistung (Margin). Das können beispielsweise 5% oder 10% des Trades sein, der Rest wird fremdfinanziert beziehungsweise gehebelt. Ein Beispiel hierfür ist:

- Hebelverhältnis 1:10
- 10.000 Euro werden hinterlegt
- gehandelt wird mit einer Positionsgröße von 100.000 Euro.

Die Gebührenhöhe des Handels mit CFD

CFDs sind einfach strukturiert im Vergleich zu Optionsscheinen oder Hebelzertifikaten. Auch die anfallenden Gebühren sind günstig. Bei vielen CFD Brokern fallen keine oder nur geringe Orderkosten an. Zusätzliche Orderformen kosten je nach CFD Broker nur sehr wenig oder gar nichts. Wollen die Trader also ein Konto eröffnen, müssen sie die Gesamtkosten im Auge behalten:

- Transaktionskosten
- Spread-Kosten
- Slippage (Preisverschiebung durch Änderungen)
- Finanzierungskosten (zum Beispiel etwaige Zinszahlungen)
- eventuell zusätzliche Kosten durch weitere Orderarten (zum Beispiel garantierte Stop-Orders).

Kauf und Verkauf


Als erstes steht die Wahl eines Basiswertes an. Dieser wird mit einem Hebelverhältnis und dem Margin versehen. Der Trader kann nun den Preis für den CFD sehen:

- mit einem Kaufkurs (Briefkurs)
- mit einem Verkaufskurs (Geldkurs).

Der Unterschied zwischen dem Brief- und dem Geldkurs ist der Spread. Erfolgt keine Bewegung des CFDs innerhalb der Haltedauer, muss der Trader die Position wieder auflösen und den Verlust des Spreads hinnehmen.

Das Risiko für den Trader

Weil CFDs im Regelfall mit einem Hebel gehandelt werden, haben die Anleger sehr hohe Gewinnchancen. Sie haben aber auch immer ein höheres Verlustrisiko, was bis zum Totalverlust des Investments durch den CFD Handel führen kann.

Aspekte zur Auswahl des CFD Brokers

Jeder Trader hat andere Anforderungen und Wünsche an seinen Broker. Insbesondere professionelle Trader haben hohe Erwartungen an den persönlichen Broker. Bei der Wahl eines CFD Brokers sollten die Trader also in jedem Fall folgende Aspekte beachten:

- Wo befindet sich der Broker?
- Welcher Behörde unterliegt der Broker?
- Welchen Aufsichten unterliegt der CFD Broker?
- Welches Recht gilt?
- Wie ist der Schutz der Einlagen des Traders geregelt?
- Gibt es eine Einlagensicherung?
- Wie funktioniert der Transfer der Gelder auf das Handelskonto?
- Entstehen Kosten für die Kontoführung und die Überweisungen? Wenn ja, wie hoch sind diese Kosten?
- Gibt es eine Mindesteinlage?
- Welche verschiedenen Kontotypen stehen zur Auswahl?
- Welche Handelsplattform wird vom Broker angeboten?
- Wie sehen die zusätzlichen Leistungen des Brokers aus (beispielsweise Technische Analyse, Charttechnik, News, Research)?
- Welche Basiswerte und Märkte werden zum Handel angeboten?
- In welcher Höhe werden Finanzierungskosten erhoben?
- Wie sehen die jeweiligen Margin-Anforderungen für die unterschiedlichen Basiswerte aus?
- Welche anderen Handelsarten gibt es außer mit CFDs (zum Beispiel Aktien, Wertpapiere)?
- Wie sehen die Handelszeiten für die meisten Produkte aus?
- Wie sieht der Service des Brokers aus? Können deutsche Trader auch in ihrer Muttersprache mit dem Service Center kommunizieren? Welche anderen Beratungsleistungen werden angeboten?
- Gibt es Schulungen, Ausbildungen oder Seminare für die Kunden?
- Ist es möglich, einen automatisierten Handel zu betreiben (Eröffnen und Schließen von Positionen an den Marktplätzen auf elektronischem Weg)?
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